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Bodenreform

erstellt von Kurt zuletzt verändert: 28.06.2010 18:00 CC
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Vorschläge zur Umgestaltung in Richtung eines bed. Grundeinkommens

Wenn wir ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern, aus der Überzeugung heraus, das es Teil unserer zukünftigen  Gemeinlebens sein sollte, so taucht hinter diesem Lösungsansatz, immer auch Fragen des Eigentums und der Allmende auf.

Ein wichtiger, aber mit der Moderne, oft vergessener Aspekt ist die Bodenfrage.

Nicht nur die Urproduktion von Lebensmitteln hängt mit den Eigentumsverhältnissen  unseres Landes zusammen.

Die Frage nach dem Besitz, der Verteilung und dem Umgang mit dem Acker, dem Grundstück prägen unser Verständniss von Gemeinwesen und Privatsphäre.

Bodenspekulation, Bodenverbrauch, Umweltzerstörung und Resourcenausbeute sind oft die Folge von privatem Landbesitz.

Ein wahrhaft demokratisches Gemeinwesen wird vor allem den Boden als unveräusserlich ansehen. Zu eng ist der Grundbesitz an Herschaftsstrukturen geknüpft.

Die Frage:'Wem gehört die Erde?' aber erscheint den meisten Menschen mit der Antwort:: 'UNS ALLEN', wahrlich gut beantwortet. 

Wie kommen wir aber vom heutigen kapitalistischem Geldwertem Grundeigentum zur gemeinschaftlichen Verantwortung für unsere Erde?

Ein Konvertierungsvorschlag:

Der Boden in Privatbesitz wird besteuert, sodass sich rein spekulativer Boden Besitz nicht mehr rentiert.

Die Gemeinden erwerben nach und nach den Boden zurück und geben ihn künftig auf Erbpachtbasis zur Nutzung frei.

Die Höhe der Pacht richtet sich nach der Nutzungsart (Landwirtschaft, Gewerbe, Wohnhaus) und der Lage.

Die Einnahmen wandern in einen Topf, aus dem sie pro Kopf der Bevölkerung u.a. als Bestandtteil des Grundeinkommens verteilt werden.

Was über das Grundeinkommen hinausgeht, wird zum Schutz und zur Erhaltung von Natur-belassenen Flächen und Wildreservaten  verwendet.

 

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